Früh morgens um 06h kamen Gaurav und Shiva uns abholen.
Wieder fuhren wir
(so weit es ging) zum Ganges. Unten am Ufer beobachteten wir die Hindu
Pilger:innen, wie sie sich im Ganges (kalt!) wuschen und beteten.
Am Pier bestiegen wir ein Boot und die Fahrt verlief Ganges abwärts,
entlang der Stadtsilhouette von Varanasi und den vielen Hindus beim
zeremoniellen Bad .
Unterdessen ging
die Sonne auf (!) und es herrschte ein ganz spezielle Atmosphäre. Hier liessen
wir auch unsere Blumenschiffchen mit einer Kerze ins Wasser.
Dann drehten wir
um und passierten Manikarnika Ghat & Harishchandra Ghat, das
sind die wichtigsten Stellen in Varanasi für Kremationen am Ganges.
Etwas später legten wir an und gingen zu Fuss zum Bharat
Mata Mandir mit der Mother India Statue. Anschliessend
spazierten wir durch die Altstadt mit den sehr engen Gassen.
Zurück beim Auto fuhren wir via Universitätsgelände
zurück zum Hotel.
Hier gab es dann um 09:30h Frühstück.
Und weiter ging es um 10:45h. Wir steuerten eine Seidenweberei-Manufaktur
an: Bressler Silk House Ojhavilla. Hier bestaunten wir die Männer beim Verweben
von Seidenfäden. Sehr eindrücklich, ist eine aussterbende Kunst!
Natürlich hat uns der Besitzer sehr freundlich auch die
Seidenprodukte vorgestellt. Und alle waren ausserordentlich schön gemacht! Wir
konnten nicht widerstehen und unterstützten diese Kooperation 😉
Als wir weiterfuhren, wurde es nun merklich heiss!
Wir erreichten Sarnath (Gazellenpark,
Ausgrabungsstätte) kurz vor Mittag und bewunderten die Stupas und Tempelruinen.
Sarnath gilt als eine der wichtigsten Pilgerstätten
für Buddhisten.
Historisches: Nachdem Siddhartha Gautama («Buddha»)
in Bodhgaya (589/525 v.
Chr.) seine Erleuchtung erlangte, predigte er im Wildpark (Migadaya) zu Sarnath
zum ersten Mal die sogenannten Vier
Edlen Wahrheiten (diese
enthalten den achtfachen
Pfad zum Nirwana) und begründete damit den Buddhismus.
In Sarnath befinden sich heute ein Gazellenpark, mehrere buddhistische
Tempel, zwei antike Stupas,
zahlreiche Klosterruinen, Teile einer Ashoka-Säule, ein Archäologisches Museum,
mehrere neuzeitliche Tempel sowie das Zentralinstitut für Tibetische Studien.
Im Museum ist neben vielen Statuen des Buddhismus auch das
Nationalemblem von Indien ausgestellt: Als Nationalemblem der Republik Indien
dient das Löwenkapitell von Ashoka (aus Sarnath) als
offizielles Hoheitszeichen.
Nach dm Museumsbesuch wurden wir zurück zum Hotel gefahren,
wo wir uns von Gaurav und Shiva verabschiedeten.
Den Nachmittag verbrachten wir im Zimmer und am Pool.
Abendessen war nach 19h und auch heute sehr gut (u.a. Hara Bhara, Handi Dum Biryani with chicken)


























































